Matthias Meyer

Die Malereien von Matthias Meyer wechseln zwischen Figuration und Abstraktion. Häufig zitiert der Künstler gegenständliche Motive, die er in einem malerischen, abstrakten Prozess aufzulösen scheint. Es entstehen ästhetische Werke, die durch ihre formale Ausführung, die Unschärfe und den Verlauf der Farben auf Zeitlichkeit verweisen können.

(Wilko Austermann, 2024) 

 

Wie kaum ein anderes Genre in der Malerei eignet sich die Landschaftsmalerei, um die Übergänge zwischen realistischer und abstrakter Malerei auszuloten. Matthias Meyer abstrahiert das Landschaftsmotiv mit malerischen und gestischen Mitteln teilweise so weit, dass es sich nur noch erahnen lässt. Der Titel der kommenden Ausstellung Lucid Landscapes bezieht sich auf Meyers Auseinandersetzung mit der Landschaftswahrnehmung. Wir erinnern uns an unsere Umwelt nicht als fotografisches Bild, sondern vielmehr als eine Vielzahl visueller, aber auch anderer Eindrücke.

In diesem Zusammenhang kommt auch der Skizze bei Matthias Meyer eine besondere Bedeutung zu. Sie ermöglicht es ihm, sich vor dem Beginn der Malerei an der Leinwand von dem Realismus fotografischer Vorlagen zu lösen und unterstützt eine vom realistischen Vorbild unabhängige Arbeitsweise. Der Künstler lebt und arbeitet in Mühlheim an der Ruhr.

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